Verleihung der Bezeichnung "Außerplanmäßiger Professor"

Nach § 55 Abs. 6 ThürHG kann der Leiter der Hochschule auf Antrag einem Privatdozenten die Würde eines "außerplanmäßigen Professors" verleihen. Dafür haben Senat und Medizinische Fakultät auf der Grundlage des Thüringer Hochschulgesetzes Kriterien festgelegt.

Der Antrag auf Verleihung der Bezeichnung "Außerplanmäßiger Professor" an einen Privatdozenten wird vom Vertreter des Fachgebietes (Lehrstuhlinhaber) an den Dekan gestellt. Diesem Antrag, der eine ausführliche Würdigung der wissenschaftlichen Leistung des Privatdozenten enthalten muss, sind folgende Unterlagen des Privatdozenten beizufügen:

  • Formblatt mit zusammenfassenden Angaben des Kandidaten
  • Lebenslauf unter besonderer Berücksichtigung des wissenschaftlichen Werdegangs
  • Kopien der Verleihungsurkunden der Lehrbefähigung und Lehrbefugnis (venia legendi)
  • Liste der Veröffentlichungen mit Angaben zum Impact-Faktor der Zeitschrift (getrennt nach Veröffentlichungen Erst-/Seniorautor und Co-Autor - nur Arbeiten NACH Verleihung der venia legendi!)
  • Liste eingeworbener Drittmittel (gegliedert nach Hauptantragsteller und Mitantragsteller; mit Angaben zum Zeitraum, Drittmittelgeber und Förderumfang)
  • Verzeichnis der geleisteten studentischen Lehre laut Vorlage
  • Evaluationsergebnisse für Lehrveranstaltungen (für die Erstellung des studentischen Votums - siehe auch Kriterien der Studierenden zur Erstellung des studentischen Votums; Kriterienkatalog für Vorlesungen bzw. Seminare; diese Kriterien finden ab 01.01.2016 Anwendung)
  • Auflistung betreuter Promotionen
  • Angaben zu Bewerbungen auf Professuren und dabei erreichte Listenplätze

Die Unterlagen sollen als Loseblattsammlung zusammengestellt sein. Bitte keine gebundenen oder gehefteten Exemplare! Bitte verzichten Sie auch auf Folien, Dokumentenhüllen, Tackerklammern o. ä.

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